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Spendenaufruf Brunnenbau in Planung (ein Beispiel)

Wir planen, einen Brunnen zu bauen. Esther - mein Kontakt vor Ort - sandte mir Fotos vom letzten Brunnenbau. Damit Sie sich ein Bild machen können, wie so etwas vonstatten geht. Die Kosten für den Brunnen belaufen sich voraussichtlich auf ca. 6.500 EUR. Leider reichen die bisher gesammelten Spenden noch nicht aus, um zu beginnen. Es wäre klasse, wenn ich es bis zu meinem Abflug Ende März 2018 schaffen würde....weitere Spenden zu erhalten. Denn dann könnte ich den Brunnenbau in Zambia begleiten und aktiv mitarbeiten. Bitte unterstüzt uns!

 

<Texte und Bilder von Esther R.>

 

Tag 1 Der Brunnen wird professionell von einer Bohrfirma mit langjähriger Erfahrung gebohrt. So kommt das Wasser aus über 30m Tiefe und hat Trinkwasserqualität. Die Arbeiter haben ihre Bohranlage aufgebaut und den Vorgang begonnen.

 

Day 1 - Our borehole is being drilled by a professional borehole company with many years of experience of drilling in the area. Here you can see their rig which is capable of drilling to depths of more than 30 meters where we can be sure of good quality drinking water.

 

 

 

Tag 1 - Alle 1,5m wird der Bohrer um ein neues Rohr verlängert...

Day 1 - Every 1.5m a new drill pipe is added...

 

Tag 1 - ... und es wird eine Bodenprobe der jeweiligen Schicht gesammelt. So können wir sehen, wie sich die Schichten in der Tiefe verändern.

Day 1 - ... and a sample of cuttings is collected so we can see how the soil changes with depth.

 

Tag 2 - Wir sind immer noch am Bohren. Leider geht es etwas langsamer voran, da wir erst auf Gesteinsbroken und dann auf eine dicke Tonschicht gestoßen sind.

Day 2 - We’re still drilling! Unfortunately progress has been a bit slow. First we hit some rocky layers and now we are into some tough clay.

 

 

 

Tag 3 – Tolle Neuigkeiten! Wir sind bei einer Tiefe von 36m angelangt und die Pumptests haben gezeigt, dass es mehr als genug Wasser gibt.

Day 3 – Great news! We have stopped drilling at a depth of 36 meters and pump testing has shown that there is more than enough water for our needs!

 

 

Tag 3 – Der untere Teil der Handpumpe wird installiert...

Day 3 – The pump stand is installed over the borehole...

Tag 3 – ...und bis zur Fertigstellung mit einer Platte geschlossen.

Day 3 – ...and sealed closed for the time being.

 

Tag 3 – Die Bohrfirma packt zusammen und wir können jetzt die Arbeiten an Betonumrandung und Abfluss beginnen, damit der Brunnen in Betrieb genommen werden kann.

Day 3 – The drilling company packs their equipment away and we can now start work on the concrete surround and drainage.

Tag 4 – Wenn die Schule die Handpumpe so in Betrieb nehmen würde, würde das überschüssige Wasser die Umgebung schnell in eine Schlammschlacht verwandeln. Daher bauen wir eine Betonplattform um die Handpumpe mit einem 10m Ablauf und einer Sickergrube am Ende. Diese wird mit großen Steinen gefüllt, damit das überschüssige Wasser im Boden versickern kann. Hier markieren wir den Verlauf des Wasserablaufs.

Day 4 – If the school starts using the hand pump as it is, the excess water will turn the surrounding area into a muddy mess! Therefore we are building a concrete surround for the hand pump with a 10m long drainage channel leading to a soakaway (a large pit filled with stones that allows the excess water to drain into the ground). Here we are setting out the drainage channel.

 

 

Tag 4 – Als nächstes graben wir das Fundament.

Day 4 – Next, we dig the foundations.

 

Tag 4 – Währenddessen tragen die Eltern der Schulkinder mit lokal verfügbaren Baustoffen ihren Teil zum Projekt bei. Jeder bringt entweder Flusssand...

Day 4 – While all this is going on, the local community are making their contribution towards the project by bringing locally available building materials. Each parent contributes either river sand...

 

 

 

oder kleine Steine

 

Tag 4 – Wir verwenden diese Baustoffe für das Betonfundament.

Day 4 – We use these materials for the concrete foundation!

Tag 5 & 6 – Eine weitere Sandlieferung, dieses mal mit dem Ochsenkarren! Dies ist eine andere Art von Sand, der lokal „Dambo“ genannt wird. Er wird vor allem zum Anrühren von Mörtel und zum Verputzen verwendet.

Days 5 & 6 – Another delivery of sand. This time brought by an ox cart! This is a different type of sand known locally as ‘dambo sand’ which is mostly used for plaster and mortar for bricklaying.

Tag 5 & 6 – Wir verwenden den Sand sofort, indem wir mit Ziegelsteinen die Außenmauer für die Betonplattform bauen.

Days 5 & 6 – It is put to use straight away as we start building the brick wall that will form the structure for the concrete surround.

Tag 5 & 6 – Am Ende von Tag 6 sind alle Ziegel für den Wasserablauf und die Betonplattform an ihrem Platz!

Days 5 & 6 – At the end of day 6 the brickwork for the concrete surround and drainage channel is complete!

Tag 7 & 8 – Die erste Schicht Putz wird auf die Ziegelsteine aufgetragen.

Days 7 & 8 – The first layer of plaster is applied to the outside of the structure.

Tag 7 & 8 – Damit das überschüssige Wasser problemlos abfließen kann, konstruieren wir unter den wachsamen Augen der 4. Klasse eine große Sickergrube und füllen diese mit Steinen. In den Mauern der Grube lassen wir Löcher, damit das Wasser in alle Richtungen absickern kann.

Days 7 & 8 – We then construct the soakaway (a large pit where the excess water from the hand pump flows into) under the watchful eye of grade 4! By leaving gaps in the brickwork, the water in the soakaway can drain into the surrounding earth.

Tag 7 & 8 – Der Boden wird verdichtet, um eine stabile Basis für die Betonplatte zu bilden. Hierzu verwenden wir ein selbstgemachtes Werkzeug names „Dinda“. Es ist ein Holzstock, der in eine alte Farbdose betoniert wurde. Man hebt den Dinda so hoch man kann und lässt ihn dann mit Schmackes auf den Boden fallen. Einfach aber effektiv!

Days 7 & 8 – The soil is compacted to make a firm base for the concrete slab using a homemade tool called a ‘dinda’. It’s a wooden pole stuck in an old paint tin filled with concrete. You lift it as high as you can manage and then drop onto the soil with a thud. Simple but effective!

 

Tag 9 & 10 – Jetzt ist es Zeit, den Beton zu gießen. Wir haben nicht den Luxus einer Betonmischmaschine, also mixen wir per Hand! Ganz schön anstrengend!

Days 9 & 10 – Now it’s time to pour the concrete. We don’t have the luxury of a concrete mixer, so it must be mixed by hand. Exhausting work!

Tag 11 – Nachdem der Großteil der Arbeiten abgeschlossen ist, kann der Pumpkopf installiert werden.

Day 11 – With the main work done the water spout and pump head can be installed.

Tag 11 – Ein kurzer Test und... Erfolg! Wir haben sauberes Trinkwasser!

Day 11 – A quick test and...success. We have clean water!